Diskussion zur Aktion 2015/ 2016 ff.

 

 

Thema: Pyrotechnische Erzeugnisse unter strengste Kontrollen

 

 

Kein privater, kein illegaler Umgang als auch keine solche Herstellung mehr von pyrotechnischen Erzeugnissen, keine Einfuhr nicht zu 100% qualitätsgesicherter pyrotechnischer Produkte, Reduzierung solcher Produkte im Handel und Vertrieb dieser nur noch über den Fachhandel, strengste Ausnahmeregelungen und Auflagen unter behördlicher Kontrolle, konkrete Definition weniger Sonderregelungen, Einbeziehung der Gemeinden (Dörfer, Städte usw.) in die Gestaltung gemeinschaftlicher Feste und Zwecke, Aktionen etc. und nur unter sicherheitsgerechter Verwendung von Pyrotechnik sowie Einsatz und Mitwirkung der Feuerwehren und weiterer Sicherheits- als auch Gesundheitskräfte bzw. solcher Organisationen, Vereine etc.  

 

©skb am 01.01.2015

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Jürgen Hagn (Freitag, 13 Februar 2015 17:27)

    Zur Aktion 2015-4:

    Ich fände es schade, wenn die "LIchtverschmutzung" den Status als "Unwort des Jahres" bekäme (da gibt es bessere Kandidaten).
    Sie ist trotzdem wirklich ein reales Problem für die Natur (auch wenn inzwischen einzelne Tier- und Pflanzenarten durch Anpassung damit relativ gut umzugehen gelernt haben).
    Mir als Amateur-Astronom ist sie seit Jahrzehnten bereits ein leidiges Problem.
    Es wird immer schwieriger geeignete Standorte zur Himmelsbeobachtung zu finden, denn auch in ländlichen Gebieten und nicht nur in der Nähe großer Städte, nimmt die Zahl der künstlichen Lichtquellen stetig zu.
    Dabei gäbe es viele technische Möglichkeiten die zweifellos notwendige Straßen- und Stadtbeleuchtung "umweltverträglicher" zu gestalten.
    Eine simple Änderung des "Designs" (etwa die Abschirmung nach oben) reicht schon aus, um die Lichtverschmutzung durch öffentliche und private Lichtquellen auf ein Minimum zu reduzieren.

  • #2

    SaschaKai Böhme (Montag, 04 Januar 2016 20:55)


    Die Lichtverschmutzung ist die eine Seite der Sache, was jährlich an Silvester passiert, die andere. Auch der Jahresübergang nach 2016 verlief nicht anders als alle bisherigen zuvor.

    Trotz zahlreicher Warnungen in den Medien, kam es auch diesmal wieder zu Unfällen durch Pyrotechnik.

    Es gab wieder reichlich Vorfälle, ausgelöst durch gelagerte Bestände von Raketen und sonstigen Böllern, die Detonationen auslösten mit enormen Folgen an Verletzungen und Kosten.

    Dazu die Ereignisse in der Silvesternacht:

    (Fehl-)gezündete Raketen trafen Menschen, Gebäude, Bäume und verursachten schlimme Verbrennungen, weitere Verletzungen, Brände und damit Großeinsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten ...

    In einem kleinen deutschen Ort mit nur knapp 1000 Einwohnern begann an Silvester 2015 zu 2016 die Knallerei wieder schon am frühen Abend und das mit einer Intensität, die nicht zu erwarten ist in einem Dorfe.

    Bei hereinbrechender Dunkelheit schrien die Vögel auf und suchten wohl das Weite. Ob es alle schafften, einen sicheren Platz zu finden?

    Immerhin erschreckte sie nicht nur die Lautstärke der Silvesterböller. Ihnen wurde auch die (Flug-)Sicht beeinträchtigt und das Atmen. Wahrscheinlich irrten viele Vögel wieder lange orientierungslos umher, ehe sie vor der eigentlichen Nacht noch ein ruhiges Plätzchen fanden ...

    Vor Mitternacht ließ die Knallerei noch einmal nach, um pünktlich zum Neujahresstart wieder zu beginnen.
    Doch wer nur vor seine Haustür trat und nicht selbst Knaller und Raketen zündete, fühlte sich dann glatt in eine Häuser-Kampfszene versetzt:

    Sichtweite gleich null, Detonationen so laut, dass sie an Bomben erinnerten, Gestank und Brandgeruch. Wären nicht leuchtende Fanale glitzernd-bunt in den Himmel gestiegen, gehörte solche Szene in einen Kriegsfilm …

    Jedes Jahr an Silvester erleben wir eine "Illusion vom Krieg".

    MUSS DAS SEIN?

    Jedes Jahr sind viele Bürger der Gesellschaft zwölf Monate nicht so reich, ohne sozialen Leistungsbezug auszukommen ...

    Doch an Silvester geben ganz viele Leute bei uns so viel Geld aus für Feuerwerkskörper, wie sonst im ganzen Jahr nicht für rettende Spenden, Tierschutz etc. und manche nicht für die Interessen ihrer Kinder.

    Jedes Jahr reden unsere Politiker von Klimawandel und Umweltschutz, beschließen europa- und sogar weltweit Maßnahmen, unsere Erde zu retten ...

    Aber sie tun nichts, diese völlig sinnlosen Knallereien zu jedem Jahreswechsel zu unterbinden bzw. in vernünftige Bahnen zu lenken, dass sie keiner Ganzjahresleistung von Aufwendungen für den Klimaschutz und die Umwelt widersprechen.

    Jedes Jahr reden die Krankenkassen von steigenden Kosten, aber auch dort stellt keiner die Weichen, medizinische Versorgungen, die aufgrund vermeidbarer, die Gesundheit der Menschen beeinträchtigender Ereignisse, zustande kommen, nicht mehr oder nur noch anteilig zu bezahlen ...

    Mit dem Raucher verfahren durchweg alle Kassen doch schon lange so!

    Wie viel beeinträchtigender und kostenintensiver sind hingegen alle Umweltsünden, die wir an nur einem einzigen Tag im Jahr (Silvester) produzieren?

    Jedes Jahr zu dessen Ausklang reden alle Leute von den wichtigen großen Vorhaben, die im nächsten Jahr umgesetzt werden sollen ...

    Dabei denken die Freunde der Silvesterballerei kaum daran, dass sie mit ihrem Tun ganze Jahresleistungen unterschiedlichster Gesellschaftsbereiche zunichte machen.

    ICH BIN DAGEGEN. ©skb

  • #3

    Steffi (Mittwoch, 13 Januar 2016 02:03)

    In China war unmittelbar vor Silvester Smogalarm, die höchste Warnstufe bisher, Fabriken, Schulen blieben zu, da scheint es auch nichts mehr auszumachen, Silvester weiterhin riesige Feuerwerke zu veranstalten. Der wirtschaftliche Boom, wird eines Tages noch zum Verderb, nicht nur vor Ort -auch anteilig für die gesamte Menschheit. Wozu teure Klimagipfel? Lieber das Geld direkt in den Naturschutz stecken. Es gibt wichtigeres zu tun als Geld in die Luft zu jagen für eine kurze Illusion. Es gibt Menschen die immer noch hungern und daran sterben, dafür sollte man das Geld ausgeben.

 

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