Knalleffekte


Der Abendhimmel an Silvester,

er dunkelt früh und Wolken zieh`n

sehr langsam in die Nacht hinein.

Bald wird es Neujahrsmorgen sein.


Die ersten Knaller sind zu hören,

sie dröhnen laut und hallen nach.

Es sind die Kinder, spielen emsig,

sind fasziniert von jedem Krach.


Der Wind trägt jedes helle Lachen

und gibt mit Inbrunst sich da rein,

auch alle Asche fort zu tragen.

Er fegt sie über Stock und Stein.


Am Himmel ziehen noch die Vögel,

sie flüchten vor der lauten Welt.

Auf ihrer Reise hin nach Süden

viel Schreie unterm Dämmerzelt.


Dazwischen Böller, immer wieder.

Erahnen lässt sich nur die Angst

der Vögel, die im Winde fliegen,

dass sie sehr bald am Boden liegen.


Die Nacht lacht dunkel sich heran.

Sie schluckt Geräusche nur zu gern.

Ihr ist egal, ob Knall, ob Schrei

und Vögel sind ihr einerlei.


Die Böller siegen, krachen weiter

und Vogelschreie werden leiser.

Der ersten Schar gelingt die Flucht,

die zweite schon es auch versucht.


Da endet plötzlich jäh das Treiben.

Als käme niemand mehr davon,

sind aller Vögel Schreie stumm.

Sie fallen und ... sie kommen um!


©skb am 01.01.2015


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