Was machst du, Mensch,

 

wenn die Bäume nicht mehr blühen

und die Vögel nicht mehr ziehen,

wenn die Käfer nicht mehr fliegen,

keine Blumen sich mehr wiegen

hin und her im Wind?

Dann spielt auch kein Kind

mehr mit einem Drachen.

Nirgends frohlockt Lachen.

 

Wo die Wasser nicht mehr eilen

und die Fische nicht mehr weilen,

wo die Winde nicht mehr fegen,

keine Wellen sich bewegen

hin und her im Meer.

Dort fällt es sehr schwer,

Umkehr anzustreben

in ein neues Leben.

 

Was den Tieren auf dem Lande

die Bakterien tief im Sande,

was die Menschen sich auch mauern

wird nicht Ewigkeiten dauern

hin und her im All.

Und auf jeden Fall

dies so weitergeht,

es ist fast zu spät.

 

Wie die Berge überall

gewähren manchen Wasserfall,

wie Gewitter grollend toben

und die Blitze zucken oben

hin und her im Sturm.

So gräbt sich ein Wurm

tief in unsre Erde

und zerstört die Werte.

 

Wer Natur nicht richtig achtet

und ihr nach dem Leben trachtet,

wer ihr Wesen nicht erkennt

und sich wider sie auflehnt

pro und kontra Zeit,

der kommt nicht sehr weit.

Selbst die Seligkeit

nimmt uns nicht das Leid.

 

Listina Arguso, Erstveröffentlichung 1999

Alle Rechte beim Autoren

 

 

Zu „Das 4. Licht der Ampel“ bitte HIER entlang.

 


 

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