(Fortsetzung: STEINE)

... zwei Steine, gesammelt; eine kleine Dose mit etwas Sand und zwei Blätter von einem Baum, gepresst in einem Buch, das er unterwegs gelesen hatte.

 

Inzwischen habe ich Steine aus etlichen Ländern der Erde, u.a. aus Russland, Irak, Dänemark, Dominikanische Republik, Spanien, Griechenland, Florida, Argentinien, Ägypten, Kreta, Venezuela, Kanada, Frankreich, Hawaii.

Interessant ist, dass es nicht in allen Fällen für die lieben Freunde einfach war, Steine für mich zu finden. Manche brachten auch »nur« Sand und Blätter mit. Andere beschrifteten ihre Mitbringsel sogar für mich, damit ich stets weiß, wo sie gefunden wurden.

Aber darauf kommt es gar nicht an. Viel bedeutender ist mir, dass kein Bekannter oder Freund je ohne solche Aufmerksamkeit für mich zurück kam. Manche überreichten mir ihre Mitbringsel zum nächsten Besuch. Das ist noch mal schön, denn es beginnt sofort eine angenehme Unterhaltung über Länder, Menschen, die Natur, das Reisen. Solche Besuchstage gelingen stets für beide Seiten. Es entstehen Erinnerungen, die besonders sind und für immer bei mir bleiben, war ich auch selbst nicht der Reisende gewesen.


Liebe Kontakte, wir kennen uns hier im Internet, nur einige kennen mich und ich sie schon persönlich. Trotzdem möchte ich heute euch alle bitten: Sofern es möglich ist, bringt im Gedanken an mich von euern Reisen einen Stein für mich mit, vielleicht etwas Sand und ein Blatt von einem Baum.

Keine großen Steine, keine geschliffenen, gekauften - nein, kleine Steine, wenig Sand und nur einzelne Blätter.

Wer meint, wir könnten uns vielleicht irgendwann im Leben einmal persönlich begegnen, kann sie ja für mich aufheben, lächel* Oder schenkt sie lieben Menschen, die euch wichtig sind und erzählt dazu meine Geschichte von den Steinen.

Sagt, sie wurde geschrieben von einem, der meint, nicht die ganze Welt sehen zu können aber neugierig genug ist, von ihr ganz viel erfahren zu wollen ...


So schreibt ihr diese Geschichte weiter.


©byskb10.07.2009 (yasni)


Teil 2:


Vor zwei Wochen erhielt ich mit der Post einen gepolsterten Umschlag. Da meine Empfängeranschrift stimmte, jedoch kein Absender verzeichnet war, wollte ich den Umschlag zuerst gar nicht öffnen, tat es dann aber doch. Darinnen ein Stein, klein, ungeschliffen, doch muss er sehr lange im Wasser gelegen haben, ein gepresstes Blatt und unten drin etwas feiner, heller Sand. Das Blatt war leider etwas brüchig, der Sand nicht gut zu entnehmen. Doch der Stein fand seinen Platz nun in meiner Vitrine. Im Umschlag befand sich auch ein Zettel, auf dem zu lesen ist: Europa, Italien, Sardinien 2009. Leider kein Wort weiter und keine Unterschrift. Mir bleibt, einer unbekannten Person hier zu danken.


©byskb28.11.2009


 Teil 3:


Auch in 2010 erreichte mich zweimal Post. Ich erhielt von Freunden, die meinen heimlichen Saison-Sommerwunsch kennen, schöne Steine. Diesmal vom Ostseestrand und aus Griechenland (Korfu). Es sind stets ganz besonderer Sendungen mit Steinen, die mich erreichen. Immer steht eine kleine, liebenswerte Geschichte dahinter derer, die mir Steine zusenden. Diesmal lag der ersten Briefsendung ein Gedicht für mich bei und in der zweiten, einem Päckchen, fand ich außerdem noch Naschwerk :-) Vermutlich, damit ich mir nicht an den interessanten Steinen die Zähne ausbeiße :-) Beide Sendungen bereiteten mir große Freude und es stimmt, schreibe ich nun hierher, dass ich auch von diesen Steinen bereits Herkunft und Art im Gedächtnis trage. Ich fühle sie oft mit meinen Händen.


STEINE, die ... sind nicht immer hart :-)


©byskb24.02.2011

 

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