(Fortsetzung von Seite 1)

 

... dass „erstellte“ Gedichte nicht aufweisen: „Melodik“. Solche einfließen zu lassen und dann auch gekonnt einzubinden in ein Gedicht, ist wahre Kunst.

 

Ich finde wichtig, hier einmal nicht bekannte Begriffe wie „Versmaß“, „Takt“, „Kadenz“ u.a. zu verwenden, sondern mir einen anderen Begriff regelrecht aus der Musik zu „leihen“.

 

Vor allem unsere jungen Menschen, das ist doch bekannt, schließen sich nur ungern „technischen“ Begriffen der Kunst gegenüber auf. Davon erfahren sie schon in der Schulzeit genug. Das läßt sich nicht gut umsetzen. Ihre Phantasien bewegen sie gern in andere Richtungen und außerdem geht es ja heute sowieso auch ohne jedes Beherrschen von Gestaltungsformen.

Basta!

 

So aber kommen die Werke nicht zustande (frei nach Konfuzius).

 

Darum spreche ich hier von der „Melodik“ lyrischer Gedichte. Dieser Begriff assoziiert sich vor allem jungen Menschen besser und regt sie mehr zum Zuhören und Nachdenken an als ausgerechnet „Versmaß“, „Strophenschema“ etc.

 

Es gibt sehr viel Webseiten, die darauf festmachen, dass selbst „Romantik-Gedichte“ zu erschaffen sind mit reiner Routine, die sich auskennt zu den Regeln des Dichtens.

 

So viel ich auch im Internet dazu nachlese, fehlt den meisten „erstellten“ Gedichten etwas sehr Persönliches, eine individuelle Note. Darum gibt es diese Gedichte wohl in großer Vielzahl. Immerhin stehen auch „Reimmaschinen“ online und weitere solcher krückenhaften Hilfen.

 

Nicht ersetzen können all diese Hilfen die „Fügung und Verflechtung von emotionalem Ausdruck“ im Gedicht.

 

Die „Regeln“ des Gedichteschreibens sind wichtige Grundlagen für Anfänger. So diese bei einiger Übung allerdings nicht davon loskommen, sich an den „Regeln“ festzuhalten, sollten sie entweder ganz vom Dichten ablassen oder hart „trainieren“ wie es auch ohne „technischen Aufbau“ klappt und diesen, weil letztlich unerlässlich zu beachten, zur Überprüfung ihrer Werke hinzuziehen. Das ist ähnlich wie in der Mathematik mit Probe und Gegenprobe.

 

Warum nicht einmal ausprobieren?

 

Sich hinsetzen, wenn die Idee schon geboren.

 

Einfach aufschreiben, wie es aus dem Geiste „fließt“.

 

Weglegen die Sache, sobald keine Gedanken mehr fließen, die zum ergriffenen Thema beitragen.

 

Nicht sofort wieder darauf schauen, individuell Zeit nehmen: eine/r braucht nur Stunden dazwischen, andere Tage, manche Wochen.

 

Bewußt wieder hervor holen, erinnert sich die Seele an das begonnene Gedicht.

 

Dieser Moment wird sein, sobald unsere Stimmung uns erinnert und der Wunsch besteht, wieder/ weiter zu schreiben.

 

Dann sich vertiefen in Gedanken, aufschreiben zuerst, was neu „fließt“.

 

Der Endpunkt für ein Gedicht ergibt sich von selbst und erst danach beginnt das „Basteln“, eventuelle Umstellen von Worten oder ganzen Versen, von Reimwechseln und ggf. auch Zeilenanteilen pro Vers.

 

Nicht nachlassen, es klappt!

 

Der erste Erfolg, ein lyrisches Gedicht verfasst zu haben, trägt auf Flügeln zum nächsten Versuch.

 

Und noch etwas:

 

Streicheln Sie den Baum,von dem Ihr Gedicht erzählt.

 

Küssen Sie die Frau, von der Sie begeistert sind.

 

Helfen Sie dem Mann, der an Krücken geht.

 

Töten Sie nicht, denn das ist Mord.

 

Fluchen Sie respektvoll.

 

Lernen Sie lieben für Ihre lyrischen Gedichte.

 

Üben Sie in der Alltagskommunikation, sich emotional auszudrücken.

 

Bedienen Sie sich dazu ordentlicher Wortwahl und klangvoller Sprechweisen.

 

Sie müssen nicht alles praktizieren, aber unbedingt „mit dem Herzen denken“.

 

Es ist das Wenige, das sehr schwer zu machen ist.

 

Der kleine Prinz, Erzählung von Saint Exupery, steht Ihnen hilfreich zur Seite. (meine Empfehlung)

 

 

Wichtig sind die Ergebnisse und es zählt alles, was sich damit gewinnen läßt:

 

Selbstwertgefühl

Selbstvertrauen

Selbstdisziplin

Freude

Erfolg

Lust.

 

Sie laufen dann erfrischt in Ihren Tag.

Sie sehen mit anderen Augen.

Sie können gut schreiben.

Sie sind sehr zufrieden.

Sie brauchen das.

Sie leben.

 

Achtung!

 

Sie werden allerdings dann wenig davon halten, Gedichte nur noch „erstellen“ zu wollen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sascha-Kai Böhme

04.11.2009

 

 

Übrigens

 

Lyrische Gedichte von mir,

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